World-Check publizierte auf ihrer Website am 23. April 2008 eine überarbeitete Version ihres Pep-Positionspapiers („Refining the PEP Definition Edition II"). Mit diesem Beitrag zur laufenden Diskussion über die Bedeutung und den Umgang mit Politically Exposed Persons will World-Check – gemäss eigener Zielsetzung – eine verständliche und allgemein anerkannte und damit operativ nützliche Definition des PEP-Begriffs schaffen.
Ausgehend von der Prämisse, dass in den vergangenen Jahrzehnten PEPs zu der am häufigsten falsch eingeschätzten Finanzdienstleistungs-Kundengruppe avancierte, stellt World-Check zunächst dar, dass im Grundsatz nichts Falsches daran sei, wenn Finanzintermediäre Geschäftsbeziehungen mit PEPs unterhielten. Vorauszusetzen sei allerdings, dass die erhöhten Sorgfaltskriterien beachtet würden.
Definitorisch sieht World-Check die meiste Gefahr für den Finanzintermediär im Umgang mit PEPs in den latenten Reputationsrisiken, was diskutabel – weil zu vereinfachend – erscheint.
Mit einer Check-list am Ende des Papiers resümiert World-Check ihre Analyse. Diese eigentliche Konkretisierung bringt jedoch in den wesentlichen Teilen nichts Neues mit sich (Beispiel: „Carry out regular reviews of all customers and even more regular reviews of all PEPs."). Besser hingegen die Informationen mit systematischem Ansatz, wie z.B. „Realise that PEPs have a hidden ‘expiration date’ that will not be evident to you or even to themselves. A PEP can go from good guy to bad guy in a day (…)".